Posts mit dem Label Fast Food werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fast Food werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 5. Juni 2014

Dinermite - In Maxvorstadt ins Amerika von Elvis

In München gibt es ein neues Trendlokal. Vor etwas mehr als einem halben Jahr hat in der Amalienstraße 23 das Dinermite seine Türen geöffnet. Draußen parkt stilecht ein alter Ford und drinnen befindet sich eine andere Welt. Man taucht ein in das Amerika der 50er und 60er, wie man es z.B. aus "Grease" kennt. An den Wänden hängen Bilder von Elvis und Oldtimern, in der Ecke steht eine Jukebox, die zwar leider nicht funktioniert, dafür umso cooler aussieht. Der Einrichtung merkt man die Liebe zum Detail wirklich an. Zu essen gibt es verschiedene Sandwiches, Burger, Steak, fünf verschiedene Caesar Salads und vieles mehr. Wie uns auf der Karte versichert wird, ist alles von höchster Qualität, teilweise Bio, das Brot ist aus einer Öko-Bäckerei aus dem Münchner Umland und geräuchert wird selbst. Wir entscheiden uns für ein Philly Cheese Steak mit Sweet Potato Fries sowie die vegetarische Variante des Caesar Salads mit Avocado.
Zu trinken gibt es köstlich erfrischende Homemade Lemonade. Das Steak kommt zusammen mit den Süßkartoffelpommes stilecht in einem Körbchen. Es ist wie erwartet sehr lecker, die Pommes sind vor allem für mich eine Offenbarung. Der Salat ist super knackig, mit viel frischem Parmesan, die Avocado genau richtig reif. Als Nachtisch gibt es hausgemachten Bananen-Milkshake.

Fazit: Das Dinermite ist etwas für Amerika-Fans, für Fans von gutem Essen und alle, die die Abwechslung suchen. Preislich im Münchner Mittelfeld, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
Wir kommen auf alle Fälle wieder her, am Wochenende zum Breakfast, abends zum Cocktailtrinken oder um doch noch Julies Cheese Cakes zu probieren, für die einfach kein Platz mehr war.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn es hiervon bald Ableger gibt, ähnlich wie bei Hans im Glück.


Montag, 29. Juli 2013

Rotkäppchen - Burgergrill in Sendling


Für alle Fans von guten Burgern: In Sendling in der Lindwurmstraße hat der ehemalige Küchenchef von Hans im Glück einen Burgergrill mit einem sehr ähnlichen Konzept eröffnet. Nicht nur die Märchenkomponente findet man hier wieder, sondern Gott sei Dank auch die leckeren Burgerbrötchen, die Idee des Burgermenüs sowie die knusprigen Pommes.
Auch die Einrichtung ist ähnlich: Dunkle Möbel, leuchtende Wand- und Kissenfarben, liebevolle Deko mit Kräutern. Bäume gibt es jedoch nur auf der Wand.
Was ist anders und vor allem, was ist besser?
Im Gegensatz zu Hans im Glück, welches inzwischen zu einer Kette geworden ist (zwei Filialen in München, eine in Köln, Essen, Nürnberg und Wuppertal) bedient hier der Chef selbst. Und das wesentlich netter und kompetenter als alle Bedienungen im Hans im Glück (kann ich nach 2-jähriger Erfahrung wirklich behaupten). Dadurch geht es auch viel schneller, wir mussten zu viert praktisch gar nicht warten.
Neben den ziemlich köstlichen Pommes gibt es auch noch Kartoffelecken, was es im Hans im Glück meines Wissens nicht gibt. Ansonsten ist die Karte etwas reduzierter, was ich aber durchaus positiv finde. Man wird nicht gefragt: Was für ein Brötchen, was für eine Soße, was für eine Beilage, ....
Leider ist der Nachtisch (Schokokuchen) hier nicht besser, auch wenn er ziemlich gut aussieht und detailverliebt dekoriert wurde. Nachdem ich bemängelt hatte, dass er leider ziemlich trocken ist (in der Hoffnung, dass er seinen Nachtisch vielleicht noch ändert!!), mussten wir den Kuchen jedoch nicht bezahlen, was dann wieder einen positiven Eindruck hinterlassen hat.
Fazit: Super Burger, super Pommes, super Onion Rings. Salat ok, Nachtisch im Moment lieber woanders kaufen. Aber vielleicht ändert sich das ja noch, auf jeden Fall ausprobieren. Wir sind bestimmt nicht das letzte Mal da gewesen. 


Homepage

Dienstag, 26. Juni 2012

Essen an der LMU - Teil 2

Die Newsbar an der Ecke Amalienstraße/Schellingstraße bietet jeden Mittag 2-3 günstige Mittagsgerichte an. Darunter ist meist ein großer Salat. Leider hatte ich hier schon ein paarmal das Pech, welke Salatblätter zu bekommen und auch von den auf der Karte toll klingenden "Spinat-Crêpes" rate ich dringend ab.
Ein Geheimtipp ist allerdings die große Apfelschorle, die es mittags zum Preis einer kleinen gibt - genau das richtige für den großen Durst. Zu empfehlen ist auch das Schnitzel oder das Club-Sandwich, beides allerdings etwas teurer als die Mittagsgerichte (ca. 10 €).
Das Spoon ist ein kleines Restaurant/Cafe, das jeden Tag zwei warme, günstige und leckere Mittagsgerichte anbietet, ein vegetarisches und ein fleischhaltiges. Das vegetarische ist immer etwas günstiger. Wer seine Woche planen will: Es gibt eine Wochenkarte, die schon im Voraus aushängt. Diese Woche gibt es zum Beispiel unter anderem "Chicken Tandoori in Mandelsoße und Reis" für 6,50€. Neben den warmen Gerichten gibt es auch noch eine große Sandwichauswahl, hier macht mich schon ein halbes satt. Außerdem sind die kleinen Kuchen sehr zu empfehlen, vor allem der mehlfreie(!) Schokokuchen!!
Viele von euch kennen sicher die Kette Pasta e basta.
Auch direkt am LMU-Hauptgebäude gibt es eine Filiale. Der Service lässt hier etwas zu wünschen übrig, es ist eben ganz auf Studentenabfertigung ausgerichtet, aber ich geb dann einfach knallhart kein Trinkgeld.
Das Essen ist jedoch ausgesprochen günstig und es geht schnell. Die Qualität der Pizza schwankt zwar etwas (mal ist sie ziemlich dunkel, mal hätte sie noch etwas länger im Ofen bleiben dürfen), aber bei Preisen wie 3,95€ für eine normal große und trotzdem ganz leckere Margherita kann man nicht meckern. Die ist meistens auch in 10 Minuten fertig, also genau das Richtige, wenn man nur eine halbe Stunde zwischen zwei Veranstaltungen Zeit und einen Bärenhunger hat. Pasta und Salate sind auch nicht schlecht.
Achtung: Hat seit Ende Juni geschlossen!! Bitte Kommentar beachten!

Mittwoch, 1. Februar 2012

Essen an der LMU - Teil 1

Ein Semester lang habe ich es mit der Mensa probiert und dabei die schrecklichsten "kulinarischen" Erfahrungen meines Lebens gemacht. Seitdem die Mensa für diese Schrecklichkeiten auch noch im voraus Geld haben will, boykottiere ich das Ganze und ernähre mich an der Uni sehr abwechslungsreich von Pommes, Pizza, Salat, etc. Deswegen dürft ihr jetzt hier von meinem reichen Erfahrungen mit Pommesbuden, Mittagstischen und sonstigen günstigen Nahrungsquellen in der Nähe der LMU profitieren.
Vieles werdet ihr schon kennen, aber vielleicht ist ja auch mal was neues dabei;
Wenn nicht jetzt, dann vielleicht beim 2. oder 3. Teil dieser kleinen Serie...

Atzinger - Pommes, Salat, Apfelstrudel...
Lange hielt ich das Atzinger für eine altbackene Wirtschaft, in der es außer gutbürgerlicher Küche nichts besonderes gibt. Eine Freistunde am Mittag belehrte mich eines besseren: In der gemütlichen Atmosphäre lässt es sich durchaus lecker essen.
Am Fenster sitzend kann man sehr schön die vorbeigehenden Studenten beobachten... Positiv überrascht hat mich vor allem die gute Salatsoße des günstigen und ziemlich großen Beilagensalats.
Bekannt sind sicher bei vielen von euch schon die großen Pommesportionen, aber wusstet ihr auch, dass man sich diese auch super zum Mitnehmen machen lassen kann? Für unter 5 €!
Leider schwankt meiner Meinung nach die Qualität des Essens etwas.
Bei einem Gericht von der Mittagskarte bin ich schon einmal ziemlich reingefallen: Kartoffelspalten mit Kräuterquark: Die Kräuter musste ich suchen...
Pluspunkt gibts dafür aber wieder für den hausgemachten Nachtisch,
Apfelstrudel etc. und auch für die Ovomaltine mit Sahne!

Pommesboutique, Amalienstraße 46
Der Name ist Programm, es gibt aber auch noch einige andere Gerichte; neben Currywurst mit hausgemachter Soße, die sehr unterschiedlich ankommt, hauptsächlich vegetarische:
z. B. Gemüse-Couscous-Puffer mit Sourcream oder Feta in Sesam-Nuss-Kruste mit Asia-Kraut-Salat. Die Pommes sind aber, egal ob sie jetzt bio sind oder nicht, das Beste am ganzen (2,50 €), vor allem mit der riesen Soßen-Auswahl
(0,50 €, zum immer wieder Auffüllen).
Süß sind auch noch die kleinen Portionen zum Mitnehmen für den ganz schnellen Hunger: Rohkosttüte, Salat oder auch Panna Cotta mit Fruchtsoße. Mit den Soßen und Dips haben sie´s halt einfach.
Übrigens ist es nach dem Umbau richtig schön geworden und es ist jetzt gleich doppelt so viel Platz im Gastraum.
Noch ein letzter Tipp: Pommes-Streifen-Karte nicht vergessen!!

Dean und David, Schellingstraße 13
Hier gibt es nicht nur ziemlich günstig Salate, entweder fertige Vorschläge (mein Favorit: Paris) oder zum selbst zusammenstellen, das ganze ab unter 6 € bis ca. 10 €, es gibt auch noch warme Gerichte für etwas mehr als 5 €.
Meistens 3 verschiedene Currys, mit Huhn oder vegetarisch. Die sind schon fertig, es geht also schnell und es ist auf jeden Fall leckerer und gesünder als in der Mensa und wahrscheinlich auch noch günstiger. Auch zu empfehlen: die nicht ganz so günstigen, dafür umso leckereren Milkshakes, Säfte, Smoothies und Lassies! Für den Nachtischmagen gibt´s auch noch Kuchen, Cookies und Muffins.